Das Börsenmagazin vom 16. Januar 2026
Die internationalen Finanzmärkte haben in der vergangenen Woche an Dynamik verloren. Nach den deutlichen Bewegungen zuvor blieb unter dem Strich vor allem eine Seitwärtsbewegung zurück. Dennoch zeigten sich erneut regionale Unterschiede: Die europäischen Börsen konnten leicht zulegen und schnitten damit etwas besser ab als die US-Märkte, wo die Nervosität spürbar zunahm.
In den Vereinigten Staaten belastete insbesondere der verschärfte politische Ton das Marktumfeld. Auslöser war die Aufnahme strafrechtlicher Ermittlungen gegen den Fed-Vorsitzenden Jerome Powell. Ihm wird im Zusammenhang mit der Renovation der Fed-Gebäude eine Falschaussage vorgeworfen. Die Diskussion um die Unabhängigkeit der US-Notenbank erhielt dadurch neue Nahrung und sorgte für...