Technologiewerte unter Druck: Wie lange hält der KI-Boom noch?

Shownotes

Die Börsenwoche stand im Zeichen wachsender Sorgen um den KI-Boom. Der deutliche Sieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen sorgte zunächst für Erleichterung, doch am Donnerstag folgte ein regelrechter Ausverkauf: Die Nasdaq brach um über sechs Prozent ein, der S&P 500 um mehr als vier Prozent. Anleger fürchten strengere Regeln für den Ausbau der KI-Infrastruktur. Zu den Zweifeln an der Wirtschaftlichkeit der KI-Investitionen kommt damit ein politisches Risiko.

Wegen der hohen Energiepreise stieg zudem die Inflation: in der Schweiz überraschend deutlich von 1 auf 1,5 Prozent, in der Eurozone von 3,8 auf 4 Prozent. Die Kerninflation blieb jedoch in beiden Regionen unverändert. Die Bank of England hat bereits mit einer Zinserhöhung reagiert.

In der kommenden Woche richtet sich der Blick auf die US-Konsumenten- und Produzentenpreise. Wegen des Government Shutdowns im Vorjahr fehlen allerdings Vergleichsdaten. In der Berichtssaison legen unter anderem Alcon, Sonova, Siemens, Allianz und Cisco Zahlen vor. Besonders interessant dürften dabei die Ausblicke der Unternehmen sei

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00:00:00: Das Börse-Magazin auf Radio Eis, präsentiert von

00:00:04: PostFinance.

00:00:08: Heute mit David Fank aus der Fachspezialist Portfolio Management.

00:00:11: Letztes Wochen haben wir über die zunehmenden Zweifel am KI-Buhm geredet und diese Woche sind die Technologie Börsenrecht unter Druck

00:00:20: geraten.

00:00:21: Was war hier los?

00:00:22: Tatsächlich hat sich diese Woche um einen KI-Boom verschärft.

00:00:26: Zuerst hatte er überraschend deutlich sein von den Demokraten bei den US-Zwischenwallen noch für ihre Lichterung gesorgt.

00:00:31: Hier lege ich nämlich die Hoffnung, dass Demokraten mit ihrer Mehrheit in beiden Kammern die Politik des US-Präsidenten Trump zukünftig stärker begrenzen können.

00:00:42: Die Lichterung hat allerdings nicht lange angehalten und am Donnerstag gab es einen regelrechten Ausverkauf an den US-Börsen.

00:00:48: Der Technologie-Lastungsnässteg ist um über sechs Prozent eingebrochen.

00:00:52: Beim breiteren S&P fündete sie mehr als vier Prozent.

00:00:57: Mit der neuen demokratischen Mehrheit fürchtet die Anleger strengere Regeln für den Ausbau von K-Infrastruktur.

00:01:03: Gleichzeitig bestehen weiterhin Zweifel an Wirtschaftlichkeit der enormen K- Investitionen.

00:01:09: Damit ist zum wirtschaftlichen auch ein politisches Risiko dazukommen.

00:01:14: Neben dieser Turbulenz an den Finanzmärten gab es ja eine neue Konjunkturdate, was dabei extrem aufgefallen

00:01:21: ist?

00:01:21: Vor allem die neusten Inflationszahlen sind diese Woche im Zentrum gestanden.

00:01:26: Sowohl in der Schweiz als auch in der Eurozone ist die Inflation wegen den hohen Energiepreisen angestiegen.

00:01:30: In der Schweiz überraschen deutlich von eines auf eineinhalb Prozent.

00:01:34: Trotz dem höchsten Stand seit knapp drei Jahren ist die inflation weiterhin deutlich tiefer als in der eurozonen.

00:01:41: Dort ist die inflation von drei Komma acht auf vier Prozent gestiegen.

00:01:44: Die Kerninflation, also die Preise ohne Energie- und Nahrungsmittel, ist hingegen in beiden Regionen unverändert geblieben.

00:01:51: Der Energieschock hat sich auch so bislang noch nicht breit auf die anderen Preise übertragen.

00:01:56: Die entscheidende Frage ist aber, ob das weiterhin so wird bleiben?

00:01:59: Zentralbank in England hat einmal bereits reagiert und sind erhöht – damit will sie verhindern, dass sich diese erhöhte Inflationen-Tourhof festgesetzt.

00:02:08: Es war doch eine recht ereignissereiche Woche.

00:02:11: Was wird uns dann nächste Woche beschäftigen?

00:02:14: Nächste Woche steht die Impfung der Inflation in den USA im Fokus.

00:02:18: Am Dienstag werden die US-Konsumenten preisen, am Freitag Produzenten priesen veröffentlichte.

00:02:23: Eine Besonderheit dabei wegen dem Government Shutdown in den US im Vorjahr fehlen Vergleichsdaten.

00:02:30: Darum kann die Inflition nur geschätzt werden.

00:02:32: Spannend bleibt die Berichtssaison.

00:02:34: In Schweiz legen Alkon und Zonova ihre Zahlen vor International folgen dort Siemens und Allianz sowie Cisco und Appliedmaterials aus der USA.

00:02:44: Wegen der gesteigenen politischen Unsicherheit werden die Geschäftsausblicken von den Unternehmen vor allem besonders interessant

00:03:09: werden.

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