Das Börsenmagazin vom 11. September 2026

Shownotes

Die Stimmung an den Börsen war diese Woche deutlich angespannt. Hauptbelastungsfaktor war der kräftige Anstieg des Ölpreises infolge der erneuten Eskalation im Nahen Osten. Angriffe auf Tanker rund um die Strasse von Hormuz sowie der Vormarsch der Huthi im Jemen erhöhen die Sorgen um wichtige Schifffahrts- und Exportwege. Der Ölpreis stieg dadurch auf über 100 US-Dollar pro Fass und legte seit Wochenbeginn um mehr als 10 Prozent zu.

Der höhere Ölpreis schürt erneut Inflationsängste und treibt die Zinsen nach oben. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg auf knapp 5 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit 19 Jahren. Auch in Europa zogen die Renditen deutlich an; zehnjährige deutsche Staatsanleihen erreichten den höchsten Stand seit 2011.

Die Aktienmärkte reagierten entsprechend schwach. Die wichtigsten US- und europäischen Indizes verloren rund 1 bis 2 Prozent. Besonders stark unter Druck geriet der SMI mit einem Wochenminus von mehr als 4 Prozent. Ausschlaggebend war vor allem Novartis: Mehrere Rückschläge bei klinischen Studien, insbesondere bei einem potenziell milliardenschweren Herzmedikament, führten zu Analystenabstufungen. Die Novartis-Aktie verlor knapp 10 Prozent.

Auch die Notenbanken rücken wieder stärker in den Fokus. Die Europäische Zentralbank erhöhte ihren Einlagezins um 0,25 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent. In der kommenden Woche stehen Zinsentscheide in den USA, Grossbritannien und Japan an. Besonders gespannt blickt der Markt auf die USA, wo mehrheitlich mit einer weiteren Zinserhöhung gerechnet wird. Gleichzeitig fordert Präsident Trump tiefere Zinsen, wodurch die Unabhängigkeit der US-Notenbank erneut zum Thema wird.

Transkript anzeigen

00:00:00: Das Börse-Magazin auf Radio Eis, präsentiert von PostFinance.

00:00:08: Heute mit dem Chief Investment Officer Philipp Merkt.

00:00:11: Ja nach mehreren freundlichen Börsenwochen ist jetzt die Stimmung kürzlich deutlich kühler geworden.

00:00:19: Wie ist es in dieser Woche gelaufen bei den Finanzmärten?

00:00:22: Ja diese Woche war nicht nur ein Wetterkiel, auch an der Börsesysteme eher Kiel.

00:00:27: V.a.

00:00:27: die sprunghaft angestiegenen Ölpreise hat Merkt belastet.

00:00:30: Der Ölpreis hat eben die Inflationssorge verstärkt und die Zinsen nach auftreten.

00:00:35: Den

00:00:35: Ölprinz ist ein gutes Stichwort, warum ich jetzt auch wieder so stark gestiegen

00:00:39: habe?

00:00:40: Der Konflikt im Nahen Osten hat sich leider noch eine Schuss gewitzt.

00:00:43: Iranische Angriff auf Tanker gefährdet den Schiffsverkehr rund um die Strasse von Hormus.

00:00:47: Gleichzeitig sind der vom Iran unterstützte Hutti in Jemen weiter vorgerückt.

00:00:52: Sie hat die Strategie Schwichtige Haferstadt Mocha am Rotem Meer eingenommen.

00:00:56: Damit ist all diese wichtige Schiffsroute stärker gefährdet.

00:01:00: Die Sorge ist jetzt, dass gerade zwei wichtige Exportwäge beiträchtigt sind.

00:01:04: Der Ölpreis hat darum deutlich zugleitet und uns schon über hundert Older Professen angesteckt.

00:01:09: Seit Wochenanfang betreibt es plus mehr als zehn Prozent.

00:01:13: Der Anstieg ist für die Finanzmärze sehr unangenehm, vor allem weil man ja bereits eine hohe Inflation hat?

00:01:20: Ja absolut!

00:01:21: Der ÖL-Preis hat die Inflationssorge wieder verstirkt – das wiederum hat auch die Sense weiter nach auftreten.

00:01:27: Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsaläen sind auf knapp fünf Prozent gestiegen.

00:01:32: Und das ist der höchste Stang seit neunzehn Jahren.

00:01:35: Der Finanzminister Scott Bessent hat zwar versucht, den Markt zu beruhigen und hat eigene Staatsaläien zurückgekauft – die erhoffte Entlastung ist aber ausbleiben.

00:01:44: Und auch in der Eurozone hat die Rendite deutlich angezogen.

00:01:48: Zeijährige deutsche Staatsanleihen sind unterdessen auf dem höchsten Stand seit zweitausend und elf.

00:01:53: Die Höcheren Zinsen waren aber auch an den Aktienmärkten nicht spurlos vorbeigegangen, wie stark dort Verlust war?

00:02:00: Es ist allgemein eine schwache Woche für das Aktienmarkt gewesen.

00:02:03: Die wichtigste US-und Europäische Indizes hat zwischen ein und zwei Prozent verloren.

00:02:08: Aber besonders hart hat es der SMI getroffen.

00:02:11: Er hat im Wochenverlauf mehr als vier Prozent verloren.

00:02:13: Halbgrund war die schwache Woche vom Indexschwergewicht Novartis.

00:02:18: Der Pharmakonzern hat gerade mehrere Rückschläge bei klinischen Studienmessen verteilt.

00:02:22: In der Folge haben mehrere Analysten ihre Einschätzungen gesenkt.

00:02:25: Besonderes Enttäuscht hat Schitter von einem neuen Herzmedikament.

00:02:29: Es konnte leider das Risiko schwerer Herzenserkrankungen nicht nachweisbar senken können.

00:02:34: Analyste hat dem Medikament aber ein Milliardenpotenzial zutraut.

00:02:39: Novarti sagt sie, fast zehn Prozent verloren.

00:02:42: In diesem schwierigen Umfeld sind auch die Zentralbank entscheidend in Vordergrund gekommen, wie sieht es hier aus?

00:02:49: Diese Woche hat die Europäische Zentralbank EZP schon auf die höchere Inflation reagiert.

00:02:54: Sie hat ihren Einlagenzins um ein Viertel auf zweieinhalb Prozent erhöht.

00:02:58: Nächste Woche können den Zinsentscheiden in den USA, Grossbritannien und Japan entscheiden.

00:03:02: Und das Ungespannende wird sie in den US an.

00:03:05: Der Markt erwartet nämlich mehrheitliche Zinserheuchung um ¼ Prozent.

00:03:09: Der Präsident Trump hingegen hat vom neuen Fettchef Kevin Worsch wiederholt die euffere Zinsen gefordert.

00:03:15: Jetzt wird sich zeigen, wie eigenständig der Worsch und das Fett dort sicher entscheiden

00:03:20: kann.

00:03:20: Das Börse-Magazin auf Radio Eis präsentiert von PostFinance.

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