Das Börsenmagazin vom 17. April 2026
Shownotes
Zu Wochenbeginn waren die Märkte wegen gescheiterter Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran unter Druck, insbesondere nach verschärften Tönen aus Washington und der Ankündigung von Blockaden in der Strasse von Hormuz. Im Verlauf der Woche setzte sich jedoch wieder Optimismus durch: Die US-Märkte erholten sich deutlich, der S&P 500 stieg über 2 % und überschritt erstmals die Marke von 7’000 Punkten. Vor allem Technologieaktien legten stark zu, etwa Microsoft mit über +12 %.
Auch in Europa und der Schweiz entwickelten sich die Märkte leicht positiv, getragen von der Hoffnung auf Entspannung. Unternehmensseitig überzeugte Sika mit besser als erwarteten Ergebnissen (+9 %), während Givaudan unter dem starken Franken litt. Helvetia Paloise meldete einen Gewinn von knapp 1 Mrd. CHF und plant mehr Profitabilität, höhere Dividenden sowie Stellenabbau.
In den USA standen Banken wie Goldman Sachs und JP Morgan im Fokus mit soliden Zahlen, getrieben durch hohe Handelsvolumen, auch wenn die Marktreaktionen verhalten blieben.
Ein wichtiges kommendes Thema ist Kevin Warsh als möglicher neuer Fed-Chef, dessen Anhörung bevorsteht und angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage grosse Bedeutung hat. Zudem stehen zahlreiche Unternehmenszahlen an, u. a. von ABB, Nestlé, Roche sowie Tesla und Intel. Procter & Gamble gilt dabei als wichtiger Indikator für die Konsumentenstimmung, die zuletzt sehr schwach war.
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