Das Börsenmagazin vom 13. März 2026
Shownotes
Die Woche begann sehr unruhig: Der Ölpreis stieg stark, da wichtige Transportrouten blockiert sind. Kurzzeitig entspannte sich die Lage nach Aussagen von Donald Trump, die Hoffnungen auf ein schnelles Ende des Konflikts weckten. Neue Angriffe auf Öltanker und die weiterhin gesperrte Strait of Hormuz verschlechterten jedoch die Stimmung wieder. Die Ölsorte Brent Crude stieg erneut auf über 100 Dollar pro Barrel.
Die Aktienmärkte schlossen die Woche im Minus. In Europa und den USA liegen wichtige Indizes etwa 2–3 % unter dem Jahresanfang, während es in Asien besser aussieht: Der Nikkei 225 liegt weiterhin rund 5 % im Plus.
In der Schweiz sorgte Partners Group für Diskussionen. Anleger sind wegen hoher Bewertungen im Software-Sektor und möglicher Risiken durch Artificial Intelligence vorsichtig. Obwohl die Erwartungen erfüllt wurden, bleibt der Markt skeptisch; die Aktie liegt über 20 % im Minus seit Jahresbeginn.
Auch Volkswagen fiel auf: Der Konzern meldete einen starken Rückgang beim operativen Gewinn aufgrund stärkerer Konkurrenz in China und neuer US-Zölle. Zudem plant VW einen grossen Stellenabbau in Deutschland, was Investoren verunsichert.
In der kommenden Woche stehen Zinsentscheide mehrerer Zentralbanken im Fokus, darunter die Swiss National Bank, die Federal Reserve und die European Central Bank. Wegen weiterhin hoher Inflation, geopolitischer Spannungen und steigender Energiepreise sind grosse Zinsschritte eher unwahrscheinlich. Die Märkte werden genau beobachten, wie die Zentralbanken auf das unsichere Umfeld reagieren.
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