Das Börsenmagazin vom 30. Januar 2026

Shownotes

Die Woche startete mit deutlichen Bewegungen an den Devisen- und Edelmetallmärkten. Der US-Dollar setzte seine Schwäche fort, während der Schweizer Franken klar zulegte. Davon profitierte Gold, das zu Wochenbeginn neue Höchststände erreichte.

In der zweiten Wochenhälfte zeigte sich ein etwas turbulenteres Bild, insgesamt blieben die Aktienmärkte jedoch relativ ruhig. Die US-Börsen schlossen die Woche weitgehend unverändert, nachdem die US-Notenbank die Zinsen wie erwartet stabil hielt und keine neuen Impulse lieferte.

Schwächer präsentierte sich der deutsche Aktienmarkt. Der DAX verzeichnete spürbare Verluste, unter anderem aufgrund deutlicher Rückschläge beim Softwarekonzern SAP.

In der Schweiz standen vor allem Roche und Chividan im Fokus. Roche legte Zahlen leicht unter den Erwartungen vor, insbesondere das Geschäft in China blieb herausfordernd. Dank eines positiven Ausblicks auf neue Produkte entwickelte sich die Aktie dennoch freundlich. Deutlich negativer fiel die Reaktion bei Chividan aus: Die Aktie war mit rund minus 7 % klarer Wochenverlierer im SMI, belastet durch höhere Kosten in den USA und ungünstige Währungseffekte.

International richtete sich der Blick auf die US-Tech-Giganten. Tesla, Meta, Microsoft und Apple präsentierten ihre Quartalszahlen. Meta konnte nach einem schwachen Vorquartal klar zulegen, gestützt durch steigende Werbeeinnahmen und Fortschritte bei KI-Modellen. Microsoft hingegen verlor rund 10 % an Wert, da höhere Ausgaben und ein enttäuschendes Cloud-Wachstum die Erwartungen nicht erfüllten.

In der kommenden Woche stehen wichtige Konjunkturdaten im Fokus, darunter Einkaufsmanager-Indizes und Inflationszahlen aus der Eurozone sowie der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank. Zudem geht die Berichtssaison weiter: In den USA legen Google und Amazon Zahlen vor, in der Schweiz stehen Novartis und UBS im Mittelpunkt.

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